berryl
Methode und Quellen

So rechnet berryl.

Woher die Nährwerte kommen, welche Referenzwerte berryl nutzt und wo die Grenzen sind. Wir legen das offen, damit du die Zahlen einordnen kannst.

Küchenwaage mit Haferflocken, Gemüse und ein Notizbuch auf einem Holztisch

Nährwerte

Bundeslebensmittelschlüssel (BLS 4.0) des Max Rubner-Instituts, der Referenzdatenbank für Lebensmittel in Deutschland. Markenprodukte kommen von Open Food Facts.

Referenzwerte

Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Obergrenzen

Tolerable Upper Intake Levels der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA).

Nährwerte aus BLS 4.0 und Open Food Facts

Für Lebensmittel nutzt berryl den Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) in der Version 4.0. Er wird vom Max Rubner-Institut herausgegeben und steht unter der Lizenz CC BY 4.0. Markenprodukte, etwa nach einem Barcode-Scan, kommen von Open Food Facts (Lizenz ODbL); dort gibt es meist nur Kalorien und Makronährstoffe. Ergänzend nutzt berryl für Selen die US-Datenbank USDA FoodData Central und für Koffein Angaben von USDA und BfR.

Gerechnet wird mit den genauen Werten. Gerundet wird erst für die Anzeige: Kalorien und Gramm auf ganze Zahlen, Salz auf eine Nachkommastelle, Vitamine und Mineralstoffe auf höchstens zwei Nachkommastellen.

Supplements

Bei Supplements zählt die Angabe auf dem Etikett. Sie kommt aus unserem Produktkatalog, oder berryl liest sie vom Foto, und du bestätigst sie. Was du abgehakt hast, rechnet berryl zum Essen dazu. Die Hinweise zu Wechselwirkungen und die Planansicht rechnen mit deiner geplanten Routine.

Referenzwerte und Obergrenzen

Ob ein Wert „passt“, vergleicht berryl standardmäßig mit den Referenzwerten der DGE. Die hängen von Alter und Geschlecht ab. In den Einstellungen kannst du stattdessen EFSA (EU) oder NIH (USA) wählen. Für Fachleute gibt es außerdem studienbasierte Zielwerte. Die sind ausdrücklich auf eigene Verantwortung: Die Studienlage dazu solltest du selbst prüfen. Auf dieser Website zeigen wir als Beispiel die DGE-Werte für Männer von 25 bis unter 51 Jahren.

NährstoffReferenz (Beispiel)Quelle
Protein0,8 g je kg Körpergewicht (bezogen auf Normalgewicht)DGE
Ballaststoffemindestens 30 gDGE (Richtwert)
Magnesium350 mgDGE (Schätzwert, Männer)
Eisen11 mgDGE (Männer)
Calcium1.000 mgDGE
Vitamin D20 µgDGE (Schätzwert ohne eigene Bildung über die Haut)

Für Obergrenzen nutzt berryl die Werte der EFSA, zum Beispiel 100 µg (4.000 IE) Vitamin D am Tag für Erwachsene. Bei Nährstoffen, die erst über längere Zeit schaden, etwa Vitamin D oder Calcium, vergleicht berryl den Durchschnitt über mehrere Tage (Wochenmittel). Bei anderen, etwa Magnesium aus Supplements, zählt jeder einzelne Tag. Manche Obergrenzen gelten nur für Supplements, nicht für das Essen. Bei Magnesium etwa bezieht sich die EFSA-Obergrenze von 250 mg nur auf Magnesium aus Supplements und angereicherten Lebensmitteln.

Wechselwirkungen

Wie die Hinweise zu Wechselwirkungen entstehen, steht auf Wechselwirkungen. Kurz: Jeder Hinweis stützt sich auf Fachquellen, vor allem Fachliteratur und Behörden wie die EFSA. Die Hinweise sind feste Regeln, die das berryl-Team pflegt. In der App rechnet keine KI, sie kann also keine Hinweise erfinden.

Grenzen

  • Fotos und Portionen sind Schätzungen. Du kannst jede Menge korrigieren.
  • Referenzwerte gelten für gesunde Menschen. Für Schwangerschaft und Stillzeit gibt es eigene Werte, die Lebensphase kannst du im Profil angeben. Bei einer Krankheit sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
  • berryl gibt Informationen und stellt keine Diagnose.

Stand: Oktober 2026.

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Android-App folgt baldiPhone-App folgtSo sieht die App aus